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Nikodemus Werk
Herzlich Willkommen auf den Internetseiten des Nikodemus Werk e.V.


weil der Geist unsterblich ist...

weil der Geist unsterblich ist...

Eine zeitgemäße Alterskultur entwickeln - das liegt uns am Herzen.

Die Gestaltung des Alters ist sehr persönlich. Daher ist es unser besonderes Anliegen, auch die pflegerische Begleitung als individuelles, unterstützendes und ganzheitliches Geschehen zu gestalten.

Auf der Grundlage gemeinsamer Werte und Prinzipien gibt jede unserer Mitgliedseinrichtungen diesem Anliegen eine ganz besondere Prägung.

Wir sind gerne für Sie da

Demenz und die Macht des Ausgeblendeten


Rätsel Demenz

Demenz wird meist als unabwendbares Schicksal betrachtet. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse legen indessen den Schluss nahe, dass Demenz auch eine Folge traumatisch gestörter Bezüge zwischen Körper und Bewusstsein ist – und dass durch entsprechende therapeutische Bemühungen oder auch Meditation eine Prophylaxe möglich ist.

Lesen sie dazu den Beitrag (pdf-Datei) von Dietrich Kumrow in der Novemberausgabe der Zeitschrift info3.

Dietrich Krumnow ist Diplom Sozialarbeiter, Altenpfleger und Sozialwirt. Zwischen 2007 und 2009 arbeitete er an einem Modellprojekt für Menschen mit Demenz im Haus Aja-Textor-Goethe in Frankfurt mit.

1. Platz für Altenwerk Marthashofen


  • Dauer des Films 6 Minuten

Anlässlich des am 12. März 2009 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Köln veranstalteten 'Festival der Altenpflege' liefert das Altenwerk Marthashofen den Siegerbeitrag in der Kategorie "Moderne Altenpflege - macht den Alt-Tag lebenswert".

Architektur für demenzkranke Menschen



Demenzkranke Menschen in einem neuen Stil besser und einfacher betreuen zu können - aus dieser Initiative entstand "Aja's Gartenhaus", in dem vier Wohngruppen mit jeweils acht Bewohner/innen Platz finden. Träger ist das Haus Aja Textor-Goethe Frankfurt.

In seinem 2009 in der Fachzeitschrift "Mensch + Architektur" erschienenen reich bebilderten Beitrag "Intuitiv geformte Architektur für demenzkranke Menschen" schildert der mit der Innenraumgestaltung betraute Kunstpädagoge und Lebensraumgestalter Herbert Antweiler die Geschichte seiner Gestaltungsarbeit in "Aja's Gartenhaus" und deren Hintergründe.

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Aktuelles aus Sozialpolitik und Wissenschaft
Aktuelles aus Sozialpolitik und Wissenschaft

"Alterskultur statt Pflegenot(en)"

Seit 2010 werden alle Pflegeeinrichtungen einem "Pflege-TÜV" unterzogen - dieses extrem bürokratische System steht derzeit aufgrund umfangreicher Schwachstellen zur Reformierung an. In einer vom Nikodemus-Werk in Auftrag gegebenen Studie werden diese systembedingten Schwachstellen zusammengefasst und praktikable Alternativen aufgezeigt. Lesen Sie mehr:
-Offener Brief zur dringend notwendigen PTV-Reform"
- Studie: Mut zum Neubeginn in der PTV-Reform: statt "Pflegenot(en) endlich Alterskultur entwickeln!

 

*Hirnforschung*

In ihrem Artikel fasst Dr. Silke Kirch, Geisteswissenschaftlerin und Kunsttherapeutin, die neuesten Erkenntnisse aus der Hirnforschung zusammen. Eindrucksvoll und verständlich erläutert die Autorin, wie das Hirn sich bis ins fortgeschrittene Alter weiter entwickeln kann und wie wichtig emotionale Bindungen als Schutz vor biologischen Stressfaktoren sind.

 

*Kunsttherapie bei Demenz*

„Nicht nur Menschen mit Demenz profitieren“ von der Kunsttherapie, denn in der gemeinsamen kreativen Arbeit erfahren alle Menschen einen Zugewinn. Voraussetzung ist, dass Räume für Begegnung geschaffen werden, in denen Menschen mit und ohne Demenz zusammentreffen können. Das DRK Bremervörde hat ein solches Angebot sichergestellt. Das „Offene Atelier“ wird von Michael Ganss, u. a. Kunsttherapeut, Gerontologie und Herausgeber der Zeitschrift Demenz. DAS MAGAZIN, in einem sehr lesenswerten Artikel vorgestellt.

 

*Leben ist wie Zeichnen, nur ohne Radiergummi*

Der Professor im Fachbereich Künstlerische Therapien in Alfter, Albrecht Warning, bricht eine Lanze für einen der natürlichsten Prozesse: das Altern. Leben ist wie Zeichnen, nur ohne Radiergummi beschreibt eindrucksvoll, wie sich der Mensch im Laufe seines Lebens verändert, was das für Ärzte und Therapeuten bedeutet, wie der alternde Mensch dies wahrnimmt und zuweilen von seinen daraus resultierenden Ängsten befreit werden muss.

 

*Leben ist jetzt*

Silke Kirch lässt in einem Artikel Leben ist jetzt eine Bewohnerin des Hauses Aja Textor Goethe in Frankfurt zu Wort kommen. Die optimistische 84jährige zählt zu den jüngeren Bewohnern des Hauses, doch alt gefühlt hat sie sich noch nie. Bei gleichaltrigen Promis im Fernsehen fällt ihr nur ein: „Wie sehen die denn aus?“ Ihr Leben hat sie gelehrt, dass es nicht darum geht, vor anderen zu bestehen, sondern nur vor sich selbst. Der Artikel hat auch der Interviewerin Mut gemacht: "Alles wird sich lösen"

 

*Billigpflege - ein folgenschwerer Irrweg*

Die Legalisierung ausländischer Billigpflegekräfte ist falsch. Wir - die Alten von morgen - werden das spüren. Mehr dazu im ZEIT-Artikel von Elisabeth Niejahr: „Bereut wird später“

Die Patientenverfügung

Vertrauen auf das, was ein Leben lebenswert macht

Mit dem Gesetz zur Patientenverfügung ist eine Diskussion in Gang gekommen, die weiter darüber hinaus geht, ob bestimmte Handlungen oder der Lebensschutz für den Arzt bindend sind. Angelika Sandtmann, 48, Germanistin und Philosophin, geht als Redakteurin der Zeitschrift „Die Drei“ den Fragen „Wie wollen wir sterben“ und „Wohin führt der Schmerz“ nach.

Kritisch sieht sie in der Buchbesprechung, dass Patienten nur als Krankheitsträger betrachtet werden; die Medizin den Menschen hinter seinen Organen und Organsystemen vernachlässigt. Sie fordert eine neue Sterbekultur, das Sterben als Wesentlich-Werden zu betrachten und wirft die Frage auf, ob man lernen kann, mit Schmerz umzugehen. Den Beitrag finden Sie in der anthroposophischen Kulturzeitschrift "Die Drei" (November 2010).


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