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Nikodemus Werk
Fortbildungstagung zum Thema Schmerz

Schmerzen kennt jeder, aber eine befriedigende Definition konnte bisher nicht gefunden werden. Hinter Schmerzerleben kann ursächlich Einsamkeit, Leiden, Ungerechtigkeit oder Hilflosigkeit stehen. Der Anspruch auf Schmerzfreiheit ist nicht nur in der Medizin, sondern z.B. auch in der Pädagogik zum Selbstverständnis geworden.
Ist dieses Ziel erreichbar und sinnvoll? Das Verstehen der physiologischen Abläufe beim Schmerz kann uns zeigen, dass das unumgängliche Übel “Schmerz“ entscheidende Entwicklungshilfe sein kann.
Folgende Aspekte sollen in dieser Fortbildung betrachtet werden: Schmerzmittel und deren Wirkung, eigene Interventionsmöglichkeiten, Schmerz in der Menschheitsgeschichte.

Altenpflege-Fachtagung vom 15.-18. Februar 2012 im Albert-Kolbe-Heim Kassel. Einen ausführlichen Flyer finden Sie hier...

Grundkurs Anthroposophische Pflege 2012 – 2013


Dieser Grundkurs in Anthroposophischer Pflege vermittelt in über 200 Stunden eine Übersicht über das Gesamtgebiet der Anthroposophischen Pflege. Die Absolventinnen und Absolventen erhalten ein umfassendes Bild von einer ganzheitlichen Pflege und sind in der Lage, eine Reihe komplementärer Pflegemethoden anzuwenden. 

Die Weiterbildung eignet sich für Tätige in Gesundheitsfachberufen. Sie enthält natürlich altenpflegespezifische Elemente, ist aber auch für alle anderen Fachrichtungen geeignet. Vorkenntnisse in Anthroposophie sind nicht erforderlich. Auf Anfrage erhalten Sie gerne die detaillierten Stundenpläne der ersten drei Module.

Sie werden ein erweitertes Verständnis des Menschen und der Welt kennenlernen und Ihr Wissen praktisch anwenden lernen. Diese Weiterbildung kann auch eine Quelle für Sinngebung im Beruf und im persönlichen Leben sein.

Die Weiterbildung wird zur Akkreditierung im Internationalen Forum für anthroposophische Pflege IFAP, der Qualitätsstelle für anthroposophische Pflege QAP angemeldet und der Abschluss wird zertifiziert. Der Grundkurs ist die Voraussetzung zur Erlangung des Titels: Expertin für anthroposophische Pflege IFAP.

Auskunft und Anmeldung:
Download: Flyer
Download: Anmeldeformular

Institut für Pflege und Gesellschaft (IPUG)
Birgitt Bahlmann
Brunekamp 15, 
30657 Hannover 
Tel. 0511 - 37 39 22 11
Mobil 0160 - 4 49 80 65
E-Mail: bahlmann(at)ipug.eu


"Schmerz - unumgängliches Übel oder auch notwendige Entwicklungshilfe?" - so lautet der etwas provokative Titel der Altenpflege-Fachtagung des Sozialwerks der Christengemeinschaft vom 15.-18.2.2012 in Kassel. Mehr ...



Feuilleton
Feuilleton

*Hirnforschung*

In ihrem Artikel fasst Dr. Silke Kirch, Geisteswissenschaftlerin und u. a. Kunsttherapeutin, die neuesten Erkenntnisse aus der Hirnforschung zusammen. Eindrucksvoll und verständlich erläutert die Autorin, wie das Hirn sich bis ins fortgeschrittene Alter weiter entwickeln kann und wie wichtig emotionale Bindungen als Schutz vor biologischen Stressfaktoren sind.

 

*Kunsttherapie bei Demenz*

„Nicht nur Menschen mit Demenz profitieren“ von der Kunsttherapie, denn in der gemeinsamen kreativen Arbeit erfahren alle Menschen einen Zugewinn. Voraussetzung ist, dass Räume für Begegnung geschaffen werden, in denen Menschen mit und ohne Demenz zusammentreffen können. Das DRK Bremervörde hat ein solches Angebot sichergestellt. Das „Offene Atelier“ wird von Michael Ganss, u. a. Kunsttherapeut, Gerontologie und Herausgeber der Zeitschrift Demenz. DAS MAGAZIN, in einem sehr lesenswerten Artikel vorgestellt.

 

*Leben ist wie Zeichnen, nur ohne Radiergummi*

Der Professor im Fachbereich Künstlerische Therapien in Alfter, Albrecht Warning, bricht eine Lanze für einen der natürlichsten Prozesse: das Altern. Leben ist wie Zeichnen, nur ohne Radiergummi beschreibt eindrucksvoll, wie sich der Mensch im Laufe seines Lebens verändert, was das für Ärzte und Therapeuten bedeutet, wie der alternde Mensch dies wahrnimmt und zuweilen von seinen daraus resultierenden Ängsten befreit werden muss.

 

*Leben ist jetzt*

Silke Kirch lässt in einem Artikel Leben ist jetzt eine Bewohnerin des Hauses Aja Textor Goethe in Frankfurt zu Wort kommen. Die optimistische 84jährige zählt zu den jüngeren Bewohnern des Hauses, doch alt gefühlt hat sie sich noch nie. Bei gleichaltrigen Promis im Fernsehen fällt ihr nur ein: „Wie sehen die denn aus?“ Ihr Leben hat sie gelehrt, dass es nicht darum geht, vor anderen zu bestehen, sondern nur vor sich selbst. Der Artikel hat auch der Interviewerin Mut gemacht: "Alles wird sich lösen"

 

*Billigpflege - ein folgenschwerer Irrweg*

Die Legalisierung ausländischer Billigpflegekräfte ist falsch. Wir - die Alten von morgen - werden das spüren. Mehr dazu im ZEIT-Artikel von Elisabeth Niejahr: „Bereut wird später“

Die Patientenverfügung

Vertrauen auf das, was ein Leben lebenswert macht

Mit dem Gesetz zur Patientenverfügung ist eine Diskussion in Gang gekommen, die weiter darüber hinaus geht, ob bestimmte Handlungen oder der Lebensschutz für den Arzt bindend sind. Angelika Sandtmann, 48, Germanistin und Philosophin, geht als Redakteurin der Zeitschrift „Die Drei“ den Fragen „Wie wollen wir sterben“ und „Wohin führt der Schmerz“ nach.

Kritisch sieht sie in der Buchbesprechung, dass Patienten nur als Krankheitsträger betrachtet werden; die Medizin den Menschen hinter seinen Organen und Organsystemen vernachlässigt. Sie fordert eine neue Sterbekultur, das Sterben als Wesentlich-Werden zu betrachten und wirft die Frage auf, ob man lernen kann, mit Schmerz umzugehen. Den Beitrag finden Sie in der anthroposophischen Kulturzeitschrift "Die Drei" (November 2010).


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