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Nikodemus Werk
Willkommen im Haus Rengold


Das Leben gestalten
selbst bestimmt - miteinander - betreut

Haus Rengold, nahe dem malerischen Städtchen Überlingen am Bodensee, liegt mitten im   Kulturgebiet Rengoldshausen mit dem Ärztehaus, der Christengemeinschaft, der Freien Waldorfschule am Bodensee, der Kaspar-Hauserschule, der Naturata mit Bio-Restaurant und –laden,  dem  traditionsreichen Demeter Hofgut Rengoldshausen und viel Natur, die direkt vom Hause zum Wandern einlädt.

Haus Rengold ist eine Einrichtung des Betreuten Wohnens mit derzeit 67 barrierefreien Apartments zwischen 27 qm und 71 qm, in denen 83 BewohnerInnen leben.

Der eigene ambulante Pflegedienst, der ausschließlich in unserem Hause mit
20 MitarbeiterInnen tätig ist, sorgt für Sie rund um die Uhr auch bei umfangreichem und anspruchsvollem Pflegebedarf.

Die Versorgung in Haus Rengold ist vielfältig und reicht z. B. von der technischen Handreichung und hauswirtschaftlicher Hilfe bis zur frisch zubereiteten Bioverpflegung aus der eigenen Küche. Je nach Bedarf auf Dauer oder nur kurzzeitig.

Für Preise für o. g. Leistungen fordern Sie bitte unsere Infomappe an. Bitte schauen Sie ebenso unter www.haus-rengold.de

Auch für den kulturellen Genuss ist in Haus Rengold und dessen Umgebung bestens gesorgt. Eine Hausführung findet jeweils am 1. Samstag im Monat um 14.00 Uhr statt.

Feuilleton
Feuilleton

*Hirnforschung*

In ihrem Artikel fasst Dr. Silke Kirch, Geisteswissenschaftlerin und u. a. Kunsttherapeutin, die neuesten Erkenntnisse aus der Hirnforschung zusammen. Eindrucksvoll und verständlich erläutert die Autorin, wie das Hirn sich bis ins fortgeschrittene Alter weiter entwickeln kann und wie wichtig emotionale Bindungen als Schutz vor biologischen Stressfaktoren sind.

 

*Kunsttherapie bei Demenz*

„Nicht nur Menschen mit Demenz profitieren“ von der Kunsttherapie, denn in der gemeinsamen kreativen Arbeit erfahren alle Menschen einen Zugewinn. Voraussetzung ist, dass Räume für Begegnung geschaffen werden, in denen Menschen mit und ohne Demenz zusammentreffen können. Das DRK Bremervörde hat ein solches Angebot sichergestellt. Das „Offene Atelier“ wird von Michael Ganss, u. a. Kunsttherapeut, Gerontologie und Herausgeber der Zeitschrift Demenz. DAS MAGAZIN, in einem sehr lesenswerten Artikel vorgestellt.

 

*Leben ist wie Zeichnen, nur ohne Radiergummi*

Der Professor im Fachbereich Künstlerische Therapien in Alfter, Albrecht Warning, bricht eine Lanze für einen der natürlichsten Prozesse: das Altern. Leben ist wie Zeichnen, nur ohne Radiergummi beschreibt eindrucksvoll, wie sich der Mensch im Laufe seines Lebens verändert, was das für Ärzte und Therapeuten bedeutet, wie der alternde Mensch dies wahrnimmt und zuweilen von seinen daraus resultierenden Ängsten befreit werden muss.

 

*Leben ist jetzt*

Silke Kirch lässt in einem Artikel Leben ist jetzt eine Bewohnerin des Hauses Aja Textor Goethe in Frankfurt zu Wort kommen. Die optimistische 84jährige zählt zu den jüngeren Bewohnern des Hauses, doch alt gefühlt hat sie sich noch nie. Bei gleichaltrigen Promis im Fernsehen fällt ihr nur ein: „Wie sehen die denn aus?“ Ihr Leben hat sie gelehrt, dass es nicht darum geht, vor anderen zu bestehen, sondern nur vor sich selbst. Der Artikel hat auch der Interviewerin Mut gemacht: "Alles wird sich lösen"

 

*Billigpflege - ein folgenschwerer Irrweg*

Die Legalisierung ausländischer Billigpflegekräfte ist falsch. Wir - die Alten von morgen - werden das spüren. Mehr dazu im ZEIT-Artikel von Elisabeth Niejahr: „Bereut wird später“

Die Patientenverfügung

Vertrauen auf das, was ein Leben lebenswert macht

Mit dem Gesetz zur Patientenverfügung ist eine Diskussion in Gang gekommen, die weiter darüber hinaus geht, ob bestimmte Handlungen oder der Lebensschutz für den Arzt bindend sind. Angelika Sandtmann, 48, Germanistin und Philosophin, geht als Redakteurin der Zeitschrift „Die Drei“ den Fragen „Wie wollen wir sterben“ und „Wohin führt der Schmerz“ nach.

Kritisch sieht sie in der Buchbesprechung, dass Patienten nur als Krankheitsträger betrachtet werden; die Medizin den Menschen hinter seinen Organen und Organsystemen vernachlässigt. Sie fordert eine neue Sterbekultur, das Sterben als Wesentlich-Werden zu betrachten und wirft die Frage auf, ob man lernen kann, mit Schmerz umzugehen. Den Beitrag finden Sie in der anthroposophischen Kulturzeitschrift "Die Drei" (November 2010).


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