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Nikodemus Werk
Historie und Heute



Wer als aufmerksamer Beobachter - von Süden über den Ortsteil Mauern kommend - auf Grafrath zufährt, dessen Blick wird kurz beim Dach eines größeren Hauses verweilen, welches  oberhalb  des  Ampertales  mit seiner  Form  elegant  den Schwung  der Landschaft aufnimmt und sich ästhetisch in diese einpasst: das 1990  fertig gestellte Gebäude des Altenwerkes Marthashofen,  in  dem  85 ältere  und  pflegebedürftige   Menschen ihr Zuhause haben. mehr >>

 

 

Unsere Nachbarn



Das Altenwerk pflegt in Marthashofen eine gute, unmittelbare Nachbarschaft zu einer Vielzahl sozialer Einrichtungen.

hier erfahren Sie mehr über alle Einrichtungen in Marthashofen

 

 

 

Unser Pflegekonzept


Zu unserem Konzept einer modernen Altenpflege gehören nicht nur die direkten pflegerischen Tätigkeiten. Vielmehr binden wir darin alle Tätigkeiten ein, die direkt oder indirekt dem Wohlbefinden unserer Bewohner dienen.


lesen Sie hier unser Pflegekonzept

 

 


Unser Qualitätsmanagement


Gute Qualität unseres pflegerischen und betreuerischen Tuns war immer unser Anliegen - schon lange vor der Einführung der Qualitätssicherung und -entwicklung durch das Pflegeversicherungsgesetz. Die üblichen Systeme zur Qualitätssicherung und -entwicklung (QSE) haben ihren Ursprung in der industriellen Fertigung und sind damit auf fehlerfreie Serienproduktion ausgerichtete Systeme...mehr >>

Einzelheiten des von uns angewendeten GAB-Verfahrens

Begutachtungs-Bericht

Unser Zertifikat

Unser Siegel

 

Mitarbeiterbefragung



Das Altenwerk Marthashofen hat im Frühjahr 2010 seine Mitarbeiter nach Motivation und Arbeitsbedingungen befragt. Mit der Durchführung und Auswertung wurde das geva-institut in Müchen beauftragt, an der Befragung nahmen zur gleichen Zeit 79 Einrichtungen teil. Die Fragen waren unterteilt nach den Bereichen Unternehmensklima, Arbeitserleben, Engagement, Arbeitssituation, Führung, Unternehmen.
 

Das geva-Institut bescheinigt uns die "Premium-Einstufung. Wir sind stolz darauf, zu den 7 Einrichtungen mit dem besten Ergebnis zu gehören. Die Befragung ergab, dass die Mitarbeiter bei allen der 36 Merkmale, nach denen gefragt wurde, ein überdurchschnittlich gutes Zeugnis ausstellen. 

Wie wir organisiert sind

Die rechtliche Trägerschaft unserer beiden Häuser hat die Organisationsform der gemeinnützigen GmbH. Alleiniger Gesellschafter ist der gemeinnützige Verein Nikodemus Werk. Dies ist der Dachverband der anthroposophischen Altenpflegeheime, dem wir auch als Mitglied intensiv verbunden sind. Außerdem sind wir Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband.

Geschäftsführung der gGmbH
Lydia Suslow und Günter Kaul

Heimleitung
Steffen Stern

Pflegedienstleitung
Gabi Mordt und Michael Ludewig

Neuigkeiten aus Marthashofen
Neuigkeiten aus Marthashofen

Qualitätsmanagement ausgezeichnet mit dem GAB Siegel und dem Nikodemus Werk Qualitätssiegel. 

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Premium-Einstufung durch geva-Institut bei Mitarbeitermotivation und Arbeitsbedingungen.

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Aktuelles aus Sozialpolitik und Wissenschaft
Aktuelles aus Sozialpolitik und Wissenschaft

"Alterskultur statt Pflegenot(en)"

Seit 2010 werden alle Pflegeeinrichtungen einem "Pflege-TÜV" unterzogen - dieses extrem bürokratische System steht derzeit aufgrund umfangreicher Schwachstellen zur Reformierung an. In einer vom Nikodemus-Werk in Auftrag gegebenen Studie werden diese systembedingten Schwachstellen zusammengefasst und praktikable Alternativen aufgezeigt. Lesen Sie mehr:
-Offener Brief zur dringend notwendigen PTV-Reform"
- Studie: Mut zum Neubeginn in der PTV-Reform: statt "Pflegenot(en) endlich Alterskultur entwickeln!

 

*Hirnforschung*

In ihrem Artikel fasst Dr. Silke Kirch, Geisteswissenschaftlerin und Kunsttherapeutin, die neuesten Erkenntnisse aus der Hirnforschung zusammen. Eindrucksvoll und verständlich erläutert die Autorin, wie das Hirn sich bis ins fortgeschrittene Alter weiter entwickeln kann und wie wichtig emotionale Bindungen als Schutz vor biologischen Stressfaktoren sind.

 

*Kunsttherapie bei Demenz*

„Nicht nur Menschen mit Demenz profitieren“ von der Kunsttherapie, denn in der gemeinsamen kreativen Arbeit erfahren alle Menschen einen Zugewinn. Voraussetzung ist, dass Räume für Begegnung geschaffen werden, in denen Menschen mit und ohne Demenz zusammentreffen können. Das DRK Bremervörde hat ein solches Angebot sichergestellt. Das „Offene Atelier“ wird von Michael Ganss, u. a. Kunsttherapeut, Gerontologie und Herausgeber der Zeitschrift Demenz. DAS MAGAZIN, in einem sehr lesenswerten Artikel vorgestellt.

 

*Leben ist wie Zeichnen, nur ohne Radiergummi*

Der Professor im Fachbereich Künstlerische Therapien in Alfter, Albrecht Warning, bricht eine Lanze für einen der natürlichsten Prozesse: das Altern. Leben ist wie Zeichnen, nur ohne Radiergummi beschreibt eindrucksvoll, wie sich der Mensch im Laufe seines Lebens verändert, was das für Ärzte und Therapeuten bedeutet, wie der alternde Mensch dies wahrnimmt und zuweilen von seinen daraus resultierenden Ängsten befreit werden muss.

 

*Leben ist jetzt*

Silke Kirch lässt in einem Artikel Leben ist jetzt eine Bewohnerin des Hauses Aja Textor Goethe in Frankfurt zu Wort kommen. Die optimistische 84jährige zählt zu den jüngeren Bewohnern des Hauses, doch alt gefühlt hat sie sich noch nie. Bei gleichaltrigen Promis im Fernsehen fällt ihr nur ein: „Wie sehen die denn aus?“ Ihr Leben hat sie gelehrt, dass es nicht darum geht, vor anderen zu bestehen, sondern nur vor sich selbst. Der Artikel hat auch der Interviewerin Mut gemacht: "Alles wird sich lösen"

 

*Billigpflege - ein folgenschwerer Irrweg*

Die Legalisierung ausländischer Billigpflegekräfte ist falsch. Wir - die Alten von morgen - werden das spüren. Mehr dazu im ZEIT-Artikel von Elisabeth Niejahr: „Bereut wird später“

Die Patientenverfügung

Vertrauen auf das, was ein Leben lebenswert macht

Mit dem Gesetz zur Patientenverfügung ist eine Diskussion in Gang gekommen, die weiter darüber hinaus geht, ob bestimmte Handlungen oder der Lebensschutz für den Arzt bindend sind. Angelika Sandtmann, 48, Germanistin und Philosophin, geht als Redakteurin der Zeitschrift „Die Drei“ den Fragen „Wie wollen wir sterben“ und „Wohin führt der Schmerz“ nach.

Kritisch sieht sie in der Buchbesprechung, dass Patienten nur als Krankheitsträger betrachtet werden; die Medizin den Menschen hinter seinen Organen und Organsystemen vernachlässigt. Sie fordert eine neue Sterbekultur, das Sterben als Wesentlich-Werden zu betrachten und wirft die Frage auf, ob man lernen kann, mit Schmerz umzugehen. Den Beitrag finden Sie in der anthroposophischen Kulturzeitschrift "Die Drei" (November 2010).


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