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Nikodemus Werk
Die Wohngruppe unterm Dach


Wir sind sechs Frauen und drei Männer im Alter zwischen 64 und 75 Jahren. Wir wohnen, leben und arbeiten zusammen, gestalten unser Älterwerden bewusst, pflegen Gemeinschaft, übernehmen Verantwortung füreinander und tragen unser Schicksal gemeinsam; d. h. wir helfen uns gegenseitig und wollen uns, wenn es notwendig wird, auch gegenseitig pflegen.

Wir übernehmen ehrenamtliche Aufgaben hauptsächlich im Alten- und Pflegeheim Haus Aja Textor-Goethe und in Aja’s Gartenhaus, um das Leben für die Menschen dort zu erleichtern, zu verschönern und zu bereichern, je nach deren Bedarf und unse­ren Möglichkeiten.

Der Neubau von Aja’s Gartenhaus in der Friedlebenstraße 41 beherbergt seit Juli 2007 in zwei Etagen vier Hausgemeinschaften für an Demenz erkrankte Menschen.

Wir haben unser Kapital in unterschiedlicher Höhe als Schenkung und zinslose Dar­lehen in die Friedrich Schorling Stiftung eingebracht. Sie hat damit im Dachgeschoss von Aja’s Gartenhaus neun abgeschlossene 11/2-Zimmer-Wohnungen und einen Ge­meinschafts- und Versammlungsraum gebaut, die sie an uns vermietet.

Die Wohngruppe unterm Dach ist das erste Förderprojekt der Friedrich Schorling Stiftung, einer gemeinnützigen Stiftung für neue Lebens-, Arbeits- und Wohnformen (Gründungsjahr 2004). Die Mitglieder der von der Stiftung geförderten Gemeinschaf­ten verpflichten sich dazu, ehrenamtliche Arbeit in gemeinnützigen Tätigkeitsfeldern zu leisten und sich verantwortlich in einen solidarischen Arbeits-, Wohn- und /oder Lebenszusammenhang hineinzustellen.

Wir suchen Menschen, die unsere Idee mittragen und aktiv mitgestalten, ehrenamt­liche Aufgaben übernehmen und die Stiftung finanziell unterstützen.

Die neun Wohnungen, die die Friedrich Schorling Stiftung gebaut hat, sind belegt. –
Wir beraten jedoch Gruppen, die den Stiftungsgedanken mit ihrem Wohnkonzept ver­binden wollen.

Kontakt:
Friedrich Schorling Stiftung (gegründet 2004)
Friedlebenstraße 41, 60433 Frankfurt
Tel. 069-53093103 (Renate Wahl)

Link zum Artikel in der Frankfurter Rundschau 7.2.2008

Die Wohngruppe

Die Ursprünge unserer Wohngruppe gehen zurück bis zum Jahre 1996, als sich etwa 7 Menschen trafen, die meisten waren Mitarbeiter aus dem Haus Aja Textor Goethe, um gemeinsam nach einer neuen, altersübergreifenden Wohnform zu suchen. Wir sammelten Berichte von Wohninitiativen in Europa, beschäftigten uns mit der sozialen Dreigliederung Rudolf Steiners und entwickelten Zukunftsvisionen. Im Laufe der Zeit kamen neue Mitglieder hinzu, andere haben sich aus beruflichen oder familiären Gründen verabschiedet. Ein konkretes Projekt war lange nicht in Sicht.

Als dann im Sommer 2001 das Sozial-Pädagogische Zentrum e.V. (Betreiberverein von Haus Aja Textor-Goethe) beschloss, das Nachbargrundstück zu kaufen und dort Aja’s Gartenhaus zu bauen, sahen wir unsere große Chance gekommen. Zu diesem Zeitpunkt waren wir 5 Frauen und zwei Männer zwischen 56 und 68 Jahren, also eine Gruppe von „jungen Alten“, die sich zum Teil neu zusammengefunden hatte. Wir waren wild entschlossen, das Dachgeschoss des neuen Hauses zu erwerben. Nach einigen Verhandlungen konnten wir die Verantwortlichen im Haus Aja von unserer Idee überzeugen und so entstanden die ersten Architektenentwürfe für 7 Wohnungen unterm Dach, jede ca. 50 Quadratmeter groß, und einen ebenso großen Gemeinschaftsraum mit Küche. Über die Gestaltung unseres zukünftigen Zusammenlebens waren wir uns bis auf Details immer einig:

  • Wir wollen unser Alter gemeinsam gestalten;
  • wir wollen uns gegenseitig unterstützen, um so lange wie möglich auf Hilfe von außen verzichten zu können;
  • wir wollen im Studium der Anthroposophie weiterkommen;
  • und was ganz wichtig ist – wir wollen uns ehrenamtlich engagieren im Haus Aja und vor allem in Aja’s Gartenhaus;
  • und wir wollen den unter uns wohnenden Menschen mit Demenz ein guter Nachbar sein und eine Brücke zwischen Haus Aja und Aja’s Gartenhaus bilden.

Die große Frage war nur: Wie sollen wir unser zukünftiges Domizil finanzieren? Wir hatten zwar alle etwas fürs Alter gespart, aber das war bei einigen kaum der Rede wert. In unserer ersten Klausurtagung im Vogelsberg über Silvester 2001 erlebten wir dann eine wahre Sternstunde. Als der Punkt Finanzierung auf der Tagesordnung stand, legte jeder das, was er beitragen konnte, auf den Tisch, bildlich gesprochen natürlich, und wie ein Wunder bekamen wir so viel zusammen, wie 7 Wohnungen und ein Gemeinschaftsraum unserer Meinung nach kosten würden. Es war uns ganz klar, dass wir keine Eigentumsanteile erwerben wollten, sondern einen Teil unseres Geldes als Schenkung einbringen und einen Teil als zinsloses Darlehen, das später an unsere Kinder ausgezahlt werden sollte. Wir wollten etwas Zukünftiges schaffen und sicherstellen, dass unsere Impulse später auch von Menschen weitergetragen werden können, die vielleicht nur über geringe oder gar keine finanziellen Ressourcen verfügen.

Die Gründung einer Stiftung schien uns Garant dafür. Aber das war gar nicht so einfach. Wir mussten nämlich sehr viel Überzeugungsarbeit bei der Stiftungsaufsicht leisten. Denn schließlich passten wir nicht in das übliche Konzept. Unsere Stiftung wollte ihr Grundstockvermögen nicht anlegen, um Zinsen zu erwirtschaften, mit denen die Ziele der Stiftung verwirklicht werden, wie das normalerweise üblich ist. Wir wollten auf andere Weise unseren Beitrag für die Gesellschaft leisten, und zwar in zweifacher Art. Zum einen wollten wir Wohnungen bauen, in denen Menschen Gemeinschaft pflegen, ihr Alter gemeinsam gestalten und sich gegenseitig unterstützen und helfen, um so möglichst lange auf Hilfe von außen verzichten zu können. Und zum anderen wollten wir das Ehrenamt fördern, indem sich alle Bewohner der Stiftungswohnungen verbindlich bereiterklären, ehrenamtlich tätig zu werden.

Unsere Begeisterung für unser Vorhaben hat dann schließlich auch die Stiftungsaufsicht überzeugt, und wir erhielten am 1. April 2004 die Stiftungsurkunde und zeitgleich auch die vorläufige Anerkennung der Gemeinnützigkeit vom Finanzamt.

In der Zwischenzeit waren aus den ursprünglich geplanten 7 Wohnungen 9 geworden, und wir mussten uns auf die Suche nach zwei weiteren geeigneten Mitbewohnern begeben, was gar nicht so einfach war, bei unseren „Ansprüchen“.

Silvester 2002 entschloss sich eine Dame, die einen Bericht über uns in der Hauszeitung gelesen hatte, mitzumachen, und Silvester 2004 vervollständigte ein Ehepaar die Wohngruppe. Wer jetzt mitgerechnet hat, der denkt: Moment mal, das sind ja plötzlich 10! Das würde stimmen, wenn nicht eine langjährige Mitstreiterin im Sommer 2004 zurückgetreten wäre.

Inzwischen konnten wir in 11 gemeinsamen Freizeiten oder besser gesagt Klausurtagungen von jeweils ca. 5 Tagen unser Zusammenleben auf engstem Raum erproben. Diese Tage waren ausgefüllt von harter Arbeit (Ausarbeitung von Satzung, Flyer, Leitbild, Verträgen usw.) aber auch von Spielen, Singen und köstlichem Essen. Ganz wichtig für unsere Gruppe waren die „Biografiestunden“ während unserer ersten Klausurtagungen. Jeder einzelne stellte gut vorbereitet seine Biografie dar. Das schaffte ganz viel Nähe, Wärme und Verständnis.

Unsere Treffen in Frankfurt fanden in der Regel alle 14 Tage statt, und es gab und gibt immer viel zu besprechen. – Schon seit einigen Jahren vor dem Einzug sind alle Mitglieder der Wohngruppe ehrenamtlich im Haus Aja engagiert.

Im Laufe des Sommers 2007 sind wir in unsere neuen Wohnungen eingezogen, die eine wahre Glanzleistung des Architekten darstellen, und wir fühlen uns rundum wohl dort oben. Gemeinschaftliche Unternehmungen, das Lesen am Freitagnachmittag, das wöchentliche gemeinsame Mittagessen, die regelmäßigen Treffen zur Besprechung persönlicher oder organisatorischer Anliegen prägen unseren Alltag. Wir haben inzwischen unsere ehrenamtliche Tätigkeit auf Aja’s Gartenhaus ausgeweitet. Hier geht es vor allem um „Dasein“, zum Beispiel beim Frühstück kleine Hilfestellungen geben, oder Vorlesen, Kuchen backen, beim Kochen helfen, Begleitung zu der wöchentlichen Andacht oder zu Veranstaltungen im Mutterhaus.

Gerne würden wir in Zukunft Gruppen, die ähnliches Vorhaben wie wir, beraten. Aber auch zum Thema Umgang mit Menschen mit Demenz oder Ehrenamt können wir gerne angesprochen werden.

Wir können nur allen Menschen empfehlen, die sich für eine alternative Wohnform im Altern inter­essieren, sich frühzeitig darum zu kümmern. Frühzeitig heißt für uns, Anfang / Mitte 50. Denn erfahrensgemäß dauert die Projektphase einige Jahre und das ist auch gut so, denn so ein Vorhaben muss reifen, muss eine Basis finden, auf der ein solches Ziel verwirklicht werden kann.

Für uns ist es immer noch wie ein Wunder, dass wir es geschafft haben und nun wirklich zusammen wohnen. Das Abenteuer, gemeinsam alt zu werden, hat begonnen – wir freuen uns auf die gemeinsame Zukunft!

                                                                                                         Renate Wahl

Aus dem Leitbild der Wohngruppe

„Wage deinen Kopf an den Gedanken, den noch keiner dachte,

wage deinen Schritt auf die Straße, die noch keiner ging –

auf dass der Mensch sich selber schaffe und nicht gemacht werde

von irgendwem oder irgendwas.”

                                                                 Schiller

 

Neues im Haus Aja Textor-Goethe
Neues im Haus Aja Textor-Goethe

* Donnerstag 24. Mai 16:30 Uhr „Kunststationen“ - Eröffnung der Bilderausstellung von Susanne Weber (Mitarbeiterin in Aja's Gartenhaus), anschließend Rundgang durch das Haus zu Skulpturen u.a. von Gisela Weber und Cornelia Falkenhan

* "Altwerden - Gunst oder Kunst?" Was bedeutet "Altersweisheit" heute - und was kann ich selber im Sinne einer "geistigen Altersvorsorge" dazu beitragen? Diesen Fragen widmete sich der 6. Tag der Alterskultur am 24. 3. 2012. Mehr in der Tagungsdokumentation...

* Die nächste Gelegenheit, das Haus im Rahmen einer Führung kennenzulernen: Freitag, 15. Juni um 14 Uhr, Treffpunkt im Foyer. Sonderführungen sind kurzfristig auf Anfrage möglich: 069-530 93-203

* Für unsere Betreuten Wohnungen gibt es leider lange Wartezeiten - aber in einem unserer Pflegebereiche gibt es derzeit einen freien Platz. Nähere Infos: Johannes Riesenberger Tel. 069-530 93-203

* 16. April 2012: der neue Haus-Kurier erscheint - er kann gerne tel. angefordert werden unter 530 930

* 27.7.2011: Haus Aja Textor-Goethe und Aja's Gartenhaus werden nach ausführlicher Begutachtung erneut als "verbraucherfreundliches Heim" ausgezeichnet. Mehr auf www.heimverzeichnis.de

* 11. Mai 2011: "sieben auf einen Streich..." - 7 Mitarbeiter/innen des MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen) stehen um 8:30 Uhr vor der Tür, um die unangemeldete "Qualitätsprüfung" gem. § 113 SGB XI durchzuführen. Die Ergebnisse liegen drei Wochen später vor: Mehr...

* FAZ-Journalistin Dr. Nadja Wolf hat unsere Mitarbeiterin Ulrike Welsch einen Frühdienst lang im Pflegebereich "Betula" begleitet, um den Reformbedarf der Pflegeversicherung alltagsnah zu erfahren. Ihr Bericht erschien am 12.1.2011.

* Aja's Gartenhaus erhielt Preis der Erich und Liselotte Gradmann-Stiftung (Demenz-Support/Stuttgart) für "vorbildliche Milieugestaltung für Menschen mit Demenz". Mehr... 

* Pressebericht über den Stadtteil-Spaziergang mit historischen Anekdoten für EhrenamtlicheMehr...

* MDK-Pflegenoten - Sinn und Unsinn: Was sagen sie aus über gelebte Qualität in der Pflege? Mehr ...

* Man bekommt sehr viel Dankbarkeit zurück
Die Arbeit einer Altenpflegerin ist körperlich und seelisch anstrengend - für vier Auszubildende in der Senioren-Wohngemeinschaft Haus Aja Textor Goethe ist es dennoch ihr Traumberuf. Bericht der FAZ

* Verleihung des Altenhilfepreises der Stadt Frankfurt an das Haus Aja Textor-Goethe durch die Frankfurter Sozialdezernentin Frau Prof. Dr. Daniela Birkenfeld. Informationen auf unserer Seite "Ehrenamt"


 



Aktuelles aus Sozialpolitik und Wissenschaft
Aktuelles aus Sozialpolitik und Wissenschaft

"Alterskultur statt Pflegenot(en)"

Seit 2010 werden alle Pflegeeinrichtungen einem "Pflege-TÜV" unterzogen - dieses extrem bürokratische System steht derzeit aufgrund umfangreicher Schwachstellen zur Reformierung an. In einer vom Nikodemus-Werk in Auftrag gegebenen Studie werden diese systembedingten Schwachstellen zusammengefasst und praktikable Alternativen aufgezeigt. Lesen Sie mehr:
-Offener Brief zur dringend notwendigen PTV-Reform"
- Studie: Mut zum Neubeginn in der PTV-Reform: statt "Pflegenot(en) endlich Alterskultur entwickeln!

 

*Hirnforschung*

In ihrem Artikel fasst Dr. Silke Kirch, Geisteswissenschaftlerin und Kunsttherapeutin, die neuesten Erkenntnisse aus der Hirnforschung zusammen. Eindrucksvoll und verständlich erläutert die Autorin, wie das Hirn sich bis ins fortgeschrittene Alter weiter entwickeln kann und wie wichtig emotionale Bindungen als Schutz vor biologischen Stressfaktoren sind.

 

*Kunsttherapie bei Demenz*

„Nicht nur Menschen mit Demenz profitieren“ von der Kunsttherapie, denn in der gemeinsamen kreativen Arbeit erfahren alle Menschen einen Zugewinn. Voraussetzung ist, dass Räume für Begegnung geschaffen werden, in denen Menschen mit und ohne Demenz zusammentreffen können. Das DRK Bremervörde hat ein solches Angebot sichergestellt. Das „Offene Atelier“ wird von Michael Ganss, u. a. Kunsttherapeut, Gerontologie und Herausgeber der Zeitschrift Demenz. DAS MAGAZIN, in einem sehr lesenswerten Artikel vorgestellt.

 

*Leben ist wie Zeichnen, nur ohne Radiergummi*

Der Professor im Fachbereich Künstlerische Therapien in Alfter, Albrecht Warning, bricht eine Lanze für einen der natürlichsten Prozesse: das Altern. Leben ist wie Zeichnen, nur ohne Radiergummi beschreibt eindrucksvoll, wie sich der Mensch im Laufe seines Lebens verändert, was das für Ärzte und Therapeuten bedeutet, wie der alternde Mensch dies wahrnimmt und zuweilen von seinen daraus resultierenden Ängsten befreit werden muss.

 

*Leben ist jetzt*

Silke Kirch lässt in einem Artikel Leben ist jetzt eine Bewohnerin des Hauses Aja Textor Goethe in Frankfurt zu Wort kommen. Die optimistische 84jährige zählt zu den jüngeren Bewohnern des Hauses, doch alt gefühlt hat sie sich noch nie. Bei gleichaltrigen Promis im Fernsehen fällt ihr nur ein: „Wie sehen die denn aus?“ Ihr Leben hat sie gelehrt, dass es nicht darum geht, vor anderen zu bestehen, sondern nur vor sich selbst. Der Artikel hat auch der Interviewerin Mut gemacht: "Alles wird sich lösen"

 

*Billigpflege - ein folgenschwerer Irrweg*

Die Legalisierung ausländischer Billigpflegekräfte ist falsch. Wir - die Alten von morgen - werden das spüren. Mehr dazu im ZEIT-Artikel von Elisabeth Niejahr: „Bereut wird später“

Die Patientenverfügung

Vertrauen auf das, was ein Leben lebenswert macht

Mit dem Gesetz zur Patientenverfügung ist eine Diskussion in Gang gekommen, die weiter darüber hinaus geht, ob bestimmte Handlungen oder der Lebensschutz für den Arzt bindend sind. Angelika Sandtmann, 48, Germanistin und Philosophin, geht als Redakteurin der Zeitschrift „Die Drei“ den Fragen „Wie wollen wir sterben“ und „Wohin führt der Schmerz“ nach.

Kritisch sieht sie in der Buchbesprechung, dass Patienten nur als Krankheitsträger betrachtet werden; die Medizin den Menschen hinter seinen Organen und Organsystemen vernachlässigt. Sie fordert eine neue Sterbekultur, das Sterben als Wesentlich-Werden zu betrachten und wirft die Frage auf, ob man lernen kann, mit Schmerz umzugehen. Den Beitrag finden Sie in der anthroposophischen Kulturzeitschrift "Die Drei" (November 2010).


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