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Nikodemus Werk
Zufriedenheit

Unter Fachleuten ist sehr umstritten, ob und wie man die "Zufriedenheit" von Heimbewohnern oder deren Angehörigen methodisch zufrieden stellend ermitteln kann. Zweifel werden insbesondere damit begründet, dass das Leben in einem Heim als ein besonderes Abhängigkeitsverhältnis betrachtet werden kann, so dass eine wirklich unbefangene Meinungsäußerung als schwierig bis unmöglich angesehen wird. Bewohner und auch Angehörige, so wird vermutet, halten sich mit "unerwünschten" Beurteilungen sehr zurück, um keine offenen oder verdeckten Nachteile in Kauf nehmen zu müssen.

Im Haus Aja Textor-Goethe verzichten wir daher weitgehend darauf, Bewohner oder Angehörige per Fragebogen um ihr Urteil zu bitten. Wir richten uns vielmehr an eine Gruppe von Menschen, die unsere Leistungen in der Regel sehr lange und intensiv erfahrenen haben, folglich sehr urteilsfähig sind, gleichwohl aber keinerlei Nachteile mehr zu befürchten haben: Es sind dies die Angehörigen unserer verstorbenen Bewohner.

Seit August 1999 erhalten alle Angehörigen und uns bekannte Bezugspersonen einige Wochen nach dem Tod des Bewohners ein "Abschiedsschreiben", dem außer der Hauszeitschrift Haus-Kurier mit einem Nachruf auch ein Fragebogen mit frankiertem Rückumschlag beigefügt ist mit der Bitte, die Leistungen des Haus Aja Textor-Goethe im Rückblick anhand der Schulnotenskala (1 bis 6) zu bewerten. Der Fragebogen ist so gestaltet, dass er zu einer frei formulierbaren Meinungsäußerung einlädt. Der Bogen kann anonym zurückgeschickt werden, um zu einer größtmöglichen Offenheit der Beurteilung beizutragen. Die Fragebögen werden aktuell ausgewertet und ggfs. zur Bearbeitung in die laufende Qualitätszirkelarbeit eingebracht.


Unsere Fragen an die Angehörigen unserer Verstorbenen:

  • Waren Sie mit den fachlichen Leistungen der Pflege zufrieden?
  • Haben Sie den zwischenmenschliche Umgang der Pflegenden mit den Bewohnern als der Würde des Alters angemessen erlebt?
  • Waren Sie als Angehörige (Betreuer, Nahestehende) mit der Bearbeitung Ihrer eigenen sachlichen Anliegen im Hause zufrieden?
  • Waren Sie als Angehörige (Betreuer, Nahestehende) mit dem zwischenmenschlichen Umgang Ihnen gegenüber im Hause zufrieden?
  • Hatten Sie den Eindruck, dass die sonstigen Leistungen des Hauses zufriedenstellend sind:
    - Verwaltung (Beratung, Abrechnungswesen)
    - Pforte
    - Küche
    - Wäsche-Versorgung
    - Zimmer-Reinigung
    - Haustechnik / Gartenpflege
    - Kulturelle Angebote
    - Therapeutische Angebote
  •  Waren Sie zufrieden mit der Begleitung des Lebens-Abschieds ?

Die Ergebnisse der Befragung:
(1= sehr gut 2=gut 3=befriedigend 4=ausreichend 5=mangelhaft 6=ungenügend)


Kriterium 2011 2010 2009 2008  
fachliche Leistungen der Pflege 1,4 1,5 1,7 1,3  
Umgang mit Bewohnern 1,2 1,4 1,3 1,5  
Bearbeitung sachlicher Anliegen 1,7 1,6 1,3 1,4  
Umgang mit Angehörigen 1,4 1,4 1,2 1,2  
Begleitung des Lebens-Abschieds 1,4 1,2 1,2 1,2  
Verwaltung 1,5 1,2 1,2 1,4  
Pforte 1,6 1,5 1,6 1,8  
Küche 1,5 1,5 1,7 1,7  
Wäsche-Versorgung 1,9 1,7 1,7 2,1  
Zimmer-Reinigung 2,1 2,0 2,1 2,3  
Haustechnik / Gartenpflege 1,7 1,4 1,4 1,7  
Kulturelle Angebote 1,9 1,5 1,6 1,6  
Therapeutische Angebote 2,2 1,8 1,9 1,7  
Rücklaufquote 43% 55% 65% 50%  



Beispiele für freie Kommentare der Angehörigen (Auszüge):

  • Herr S. (11/2011, Mutter lebte 24 Monate in einem Pflegebereich): "Ich war sehr mit der Arbeit zufrieden, insbesondere mit der tiefen Menschlichkeit, mit der die alten und kranken Menschen bei Ihnen behandelt werden, ein Eindruck, den viele Besucher meiner Mutter teilen. (...) Hier möchte ich 2 Erlebnisse anführen, die für mich die besondere Qualität (...) beispielhaft sichtbar machen. 1. Als meine demenzkranke Mutter schon etwa ein halbes Jahr in Betreuung (...) war, sagte sie zu dem Pfleger, den sie schon viele Male gesehen hatte: "Wer sind Sie? Ich kenne Sie ja gar nicht." Die mich absolut verblüffende Antwort war: "Entschuldigung. Ich habe mich ja noch gar nicht vorgestellt." Hier wurde für mich sichtbar, daß jeder Pflegling zu 100% sowohl in seiner Krankheit als auch in seiner Person ernst genommen wird. (...)"
  • Herr W. (12/2010, Schwiegermutter lebte 8 Monate in einem Pflegebereich): "Das Heim mit seinen verschiedenen Gebäuden geht in seinem kreativen und natürlichen Erscheinungsbild qualitativ weit über den Zustand anderer Heime hinaus! (...) Erwähnt werden muss der (...) Gartenbereich, der mit seinem Teich und lauschigen Winkeln im Frühling + Sommer seine ganze Pracht entfaltet und einzigartig ist! Eine Freude und Wohltat für alle, die ihn nutzen können, er vermittelt die schönsten Urlaubs-Gefühle. Ich kann mich über das Aja-Textor-Goethe Heim nur in jeder Hinsicht und aufrichtig mit großer Freude und Genugtuung äußern, für meine Schwiegermutter den besten Betreuungs- und Lebensort auf ihre letzten Tage gefunden zu haben und fühle mich immer mit diesem Ort verbunden. (...)."
  • Herr S. (12/2010, Mutter lebte 1 1/2 Jahre in einem Pflegebereich): "ich bedanke mich zunächst sehr (...) für die ausgezeichnete aufnahme meiner Mutter in Ihrem Hause und die vorbildliche Unterbringung und Behandlung. Insbesondere die menschliche Atmosphäre ist wirklich einmalig."
  • Frau G. (7/2010, Mutter lebte 6 1/2 Jahre in zwei Pflegebereichen): "(...) meine Anmerkungen fallen unter die Rubrik "Jammern auf sehr hohem Niveau"! Gerade im Gespräch mit Freunden und Kollegen konnte ich immer wieder feststellen, daß wir sehr großes Glück gehabt haben, als wir unsere Mutti bei Ihnen anmelden konnten. Die Atmosphäre des Hauses, Ihrer aller Bemühen eine Umgebung zu schaffen, in der man sich wohl fühlt und liebevoll umsorgt weiß, ist beileibe kein Standard, sondern offensichtlich ein sehr rares Gut! Ihnen dafür meinen allerherzlichsten Dank!"
  • Herr C. (5/2009, Mutter lebte 2 1/2 Jahre in einem Pflegebereich): "Bei all meinen Besuchen in dieser Zeit habe ich meine Mutter niemals in einer unversorgten oder entwürdigenden Situation vorgefunden und habe Ihr Verhalten ihr gegenüber immer als von Respekt und Hilfsbereitschaft geprägt wahrgenommen."
  • Herr V. (2/2009, Tante lebte 1 1/2 Monate in einem Pflegebereich): "Wir - meine Frau und ich - kamen zu unterschiedlichen Wochentagen und zu den unterschiedlichsten Tageszeiten, um meine Tante zu besuchen. Wir hatten nie das Gefühl, daß es ihr an etwas fehlte. Ihre Fürsorge und Betreuung und auch der Umgang zu anderen Bewohnern ließ aus unserer Sicht keine Wünsche offen. Übrigens: Meine Tante war wohl 3 oder 4 Tage bei Ihnen, als sie mir in einem Gespräch riet, wenn ich mal das entsprechende Alter erreicht habe und nicht mehr ganz so fit bin, solle ich auch ins Aja Textor-Haus kommen, sie fühle sich hier sehr wohl."
  • Frau A. (12/2008, Mutter lebte 5 Monate in einem Pflegebereich): "Insgesamt, das sehen Sie an den Noten, war und bin ich dankbar, daß es einen so geborgenen und heiteren Ort für meine Mutter und die anderen liebenswerten alten Menschen gibt. Vielen Dank!"
  • Herr M. (11/2008, Mutter lebte 6 1/2 Jahre in einem Pflegebereich): "Weiter so! Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben meine höchste Anerkennung und nicht zu vergessen die Ehrenamtlichen. Ich bin Ihnen sehr dankbar!"
  • Frau K. und Geschwister (8/2008, Mutter lebte 4 Jahre in einem Pflegebereich): " meine Geschwister und ich waren mit dem Haus Ajasehr zufrieden! Dies können wir auch gut beurteilen, da wir vorher im heim des ...meine Mutter für ein paar Monate untergebracht hatten. (...) Weiter so! Wir haben uns auch als Angehörige sehr wohl gefühlt."
  • Frau S. (4/2007, Mutter lebte 6 Wochen in einem Pflegebereich): " Wir waren sehr zufrieden- auch wenn unsere Mutter nur wenige Wochen bei Ihnen sein durfte. Besonders gefallen hat uns: - die kompetente Beratung vor Aufnahme; - die schnelle Durchführung des Aufnahmeverfahrens; -die gute Umsorgung unserer Mutter; - die persönliche Ansprache von uns als Bezugspersonen; die Begleitung des Sterbeprozesses für die Angehörigen nach dem Tod. "
  • Eheleute H. (11/2006, von 2000-2006 lebten teilweise 3 Eltern gleichzeitig in verschiedenen Pflegebereichen): " Für unsere schwerkranken Eltern benötigten wir als Auswärtige dringend Hilfe und Unterstützung und fanden sie in Ihrem Hause reichlich, daneben in hohem Maße Verständnis und Entgegenkommen. Wir wussten unsere Eltern gut aufgehoben und bestens versorgt, wenn wir nach unseren Besuchen wieder 250 km nach Hause fuhren. (...) Das Haus Aja Textor-Goethe können wir als vorbildliches Heim jedem älteren Menschen und seinen Angehörigen empfehlen."
  • Frau F. (6/2006, Mutter lebte 2 Monate in einem Pflegebereich): " Man hört so viel davon, dass alte Menschen, wenn sie nicht mehr allein zu recht kommen, von ihren Angehörigen ins "Heim" abgeschoben werden. Viele reagieren darauf mit Unverständnis und auch mir kam nie der Gedanke, dass meine Mutter in ein "Heim" müsste. Doch was gestern noch fern, ist heute dann überraschend da (...) Allein schon die vor der Aufnahme geführten Gespräche waren so gefühlvoll und herzlich, dass ich ab diesem Zeitpunkt schon wusste, meine Mutter kommt in diesem Haus nicht nur einfach in ein Heim, sondern ihr wird hier ein liebevolles "Heim" gegeben, in dem sie sich wohlfühlen wird und gute fachmännische und herzliche Betreuung erhält, die ihr gut tun wird. Und so war es dann auch.(...)"
  • Frau Z. (2/2006, Mutter lebte 2 1/2 Jahre in einem Pflegebereich): " Die Koordination hat manchmal etwas Schwierigkeiten bereitet, wenn wir zum Beispiel meine Mutter zum Essen in den Speisesaal mitgenommen haben. Vor allem waren wir aber tief beglückt und sehr zufrieden. In meiner Familie war noch nie jemand im Altersheim, ich musste mich also etwas überwinden. Jetzt fühlen wir uns richtig zuhause im Aja Textor und kommen selbst nach dem Tod meiner Mutter sehr gerne hin. Die letzten Monate und die Sterbebegleitung haben alle unsere erwartungen übertroffen. Ich bin bis in die Seele dankbar für die Hilfe, Fürsorge und Liebe, die meine Mutter und wir erfahren durften. Wir hatten zu jeder Zeit das Gefühl, daß sich alle ganz persönlich eingesetzt haben und privat hätten wir auch nicht liebevoller pflegen können."
  • Frau Z. (12/2005, Mutter lebte 2 1/2 Jahre in einem Pflegebereich): " Wir können gar nicht genug Dank sagen für die Hilfe, die wir durch Sie alle erfahren haben. Es war für uns eine sehr schwierige Situation. Wir hätten unsere Mutter gerne selber betreut, aber die Umstände haben es nicht erlaubt. Die Zeit, die meine Mutter hier im Hause verbracht hat, war für uns alle sehr intensiv und auch schön und besonders. Wir hatten überhaupt keine Erfahrung auf diesem Gebiet und jetzt fällt es uns richtig schwer, von allem Abschied zu nehmen. Wir alle (...) sind richtig gerne ins Haus Aja gekommen. Das hätte ich nie erwartet. Auch haben wir schöne Familienfeste feiern können. Für all die Arbeit, Mühe, Hingabe und Liebe, die wir in Ihrem Haus erfahren durften, möchten wir Ihnen von ganzem Herzen danken."
  • Frau R. (12/2005, Ehemann lebte 1 1/2 Jahre in einem Pflegebereich): " Mein Mann hat ein großes Maß an Zuwendung und Fürsorge von Ihnen erfahren. Das war nicht immer einfach und benötigte zuweilen sehr viel Geduld. Bei meinen Besuchen habe ich immer wieder wahrgenommen, wie beruhigt mein Mann war, wie sehr er sich sicher und aufgehoben fühlte, wie vertraut er mit den Menschen in Ihrer Umgebung war. Das war für mich eine große Beruhigung."
  • Herr S. (11/2005, Mutter lebte 4 Jahre in einem Pflegebereich): " Der Konflikt: Soll man seine Mutter in ein Heim geben? hat sich im Haus Aja aufgelöst. Das war kein "in's Heim geben", sondern eine neue Heimat. Sie geben Heimat, Vertrauen, Sicherheit. Das habe ich während der 4 Jahre immer erleben können."
  • Herr S. (9/2005, Mutter lebte 3 Monate im Haus): "Auch rückblickend bin ich froh, daß meine Mutter ihre letzten Monate auf Calendula sein konnte. Ich bin sehr beeindruckt, mit welcher Ganzheitlichkeit sowohl Pflege, Betreuung der Angehörigen als auch die Verwaltung zusammenspielen. (...) Ich habe es noch nie erlebt, dass eine Verwaltung in so hohem Maß dem Menschen dienlich ist und kein Selbstzweck ist. Bei der Trauerferei des kurz danach verstorbenen Bruders meiner Mutter ist die Würde, mit der wir von meiner Mutter Abschied nehmen durften, noch einmal zusätzlich deutlich geworden. Zum Abschluss noch ein Kompliment zu den Kommunikationsstrukturen..."
  • Herr J. (1/2004, Mutter lebte fast 4 Jahre im Haus): "Insbesondere hat mich der "menschliche" Umgang und der Mensch als Mittelpunkt sehr gefreut. Alles hat einen sehr ehrlichen Eindruck vermittelt und war nicht von Voraussetzungen jeglicher Art abhängig. Sie haben den Menschen so aufgenommen wie er war und nicht versucht ihn zu ändern oder anzupassen: Sehr gut!"
  • Herr S. (12/2003, Vater lebte 20 Monate im Haus): "Ich habe nun sehr häufig zu den verschiedensten Zeiten die Gelegenheit gehabt, die Atmosphäre einzuatmen, die Sie alle dort schaffen und walten lassen. Ich habe es jedes Mal wieder schätzen gelernt, mit welcher Würde und Ernsthaftigkeit Sie diesen Menschen begegnen und beiseite stehen, allen Schwierigkeiten und Widrigkeiten des Alltags zum Trotz. Ich kam stets gern zu Ihnen (...)"
  • Frau Sch. (12/2003, Mutter lebte 2 Jahre im Haus): "Ich war sehr glücklich, daß meine Mutter ihre letzten 2 Lebensjahre im Aja-Haus verbringen konnte. Ich weiß nun, daß ich es nicht geschafft hätte, noch das Können und Wissen gehabt hätte, sie so zu betreuen. So konnte ich frei zu ihr kommen und versuchen, ihr noch etwas Familiengefühl zu geben. Es ist schon eine großartige Leistung, einen Menschen in seinem ganzen Wesen und seinen Eigenarten so aufzunehmen. Manchmal habe ich etwas Information über medizinische Behandlung und Medikamente vermisst und auch niemanden gefunden, der Bescheid wußte. Das war aber meist in der Mittagszeit, wo jeder beschäftigt war."
  • Frau S. (10/2003, Mutter lebte 8 Jahre im Haus): "(...) Wie wunderbar, daß es noch ein Eckchen für so viel menschliche Wärme gibt!"
  • Herr S. (5/2003, Vater lebte ca. 8 Jahre im Haus): "Im Umfeld der Familie, Freunde und Verwandten haben wir einige Pflegeheime kennengelernt. Die Zustände vom Haus, Personal und Zimmer möchte ich hier nicht näher beschreiben. In diesen Heimen wollte ich keinen Angehörigen zur Pflege geben. Das Aja-Textor-Goethe Haus ist trotz der Pflegekosten eine menschliche Stätte geblieben. Das Haus, Personal und die Menschlichkeit möchte ich sehr hoch bewerten. Weiter so!"
  • Frau F. (3/2003, Mutter lebte 7 Monate im Haus): "Ich habe ja schon den Kollegen von der Arnica meine Hochachtung für ihre Arbeit mitgeteilt und kann das hier nur noch mal bestätigen. Besonders die Sterbebegleitung habe ich - und ich glaube auch meine Mutter - als sehr unterstützend, warmherzig und kompetent erlebt. Wenn Sterben überhaupt 'gut' sein kann, so war das Sterben meiner Mutter so gut wie es möglich war - so habe ich es empfunden."
  • Frau U. ( 12/2002, Schwiegermutter lebte 6 1/2 Jahre im Haus): "Sie sind nicht zu überbieten! ... Ich empfand es als Segen für meine Schwiegermutter und für uns, dass sie ihren letzten Lebensabschnitt bei Ihnen verbringen durfte ... am allerwichtigsten ist die menschliche Zuwendung und die hat meine Schwiegermutter gehabt und mir immer wieder bestätigt, wie lieb man zu ihr sei. Das hat ihr nach einem schweren Leben gut getan. Dafür werde ich Ihnen immer dankbar sein."
  • N.N. (8/2002) "Das Aja Textor-Goethe-Haus ist eine Einrichtung, der ich mich im Fall der Fälle gern anvertrauen würde. Bei jedem Besuch, angemeldet oder nicht, hatte ich den Eindruck eines stimmigen, menschenorientierten, konsequent umgesetzten Konzepts."
  • Herr S. (12/2001, Mutter lebte 16 Jahre im Haus): "Ich habe authetische Berichte von anderen Altenheimen. Deshalb kann ich - glaube ich - mit Recht sagen, daß das Aja-Textor-Goethe-Haus nicht nur ein in äußerer Hinsicht excellent geführtes ist, sondern daß in ihm ein besonderer Geist herrscht: Angewandte Anthroposophie in bester Art, menschliche Wärme und große Umsicht. Der Gedanke der Menschenwürde, auch der individuellen Freihelit, kein Zwang, sind auf beeindruckende Weise in die Tat umgesetzt.(...) Meine Mutter hätte keinen besseren Platz finden können. Und die Sterbebegleitung war herzerwärmend. DANKE!"
Neues im Haus Aja Textor-Goethe
Neues im Haus Aja Textor-Goethe

* Donnerstag 24. Mai 16:30 Uhr „Kunststationen“ - Eröffnung der Bilderausstellung von Susanne Weber (Mitarbeiterin in Aja's Gartenhaus), anschließend Rundgang durch das Haus zu Skulpturen u.a. von Gisela Weber und Cornelia Falkenhan

* "Altwerden - Gunst oder Kunst?" Was bedeutet "Altersweisheit" heute - und was kann ich selber im Sinne einer "geistigen Altersvorsorge" dazu beitragen? Diesen Fragen widmete sich der 6. Tag der Alterskultur am 24. 3. 2012. Mehr in der Tagungsdokumentation...

* Die nächste Gelegenheit, das Haus im Rahmen einer Führung kennenzulernen: Freitag, 15. Juni um 14 Uhr, Treffpunkt im Foyer. Sonderführungen sind kurzfristig auf Anfrage möglich: 069-530 93-203

* Für unsere Betreuten Wohnungen gibt es leider lange Wartezeiten - aber in einem unserer Pflegebereiche gibt es derzeit einen freien Platz. Nähere Infos: Johannes Riesenberger Tel. 069-530 93-203

* 16. April 2012: der neue Haus-Kurier erscheint - er kann gerne tel. angefordert werden unter 530 930

* 27.7.2011: Haus Aja Textor-Goethe und Aja's Gartenhaus werden nach ausführlicher Begutachtung erneut als "verbraucherfreundliches Heim" ausgezeichnet. Mehr auf www.heimverzeichnis.de

* 11. Mai 2011: "sieben auf einen Streich..." - 7 Mitarbeiter/innen des MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen) stehen um 8:30 Uhr vor der Tür, um die unangemeldete "Qualitätsprüfung" gem. § 113 SGB XI durchzuführen. Die Ergebnisse liegen drei Wochen später vor: Mehr...

* FAZ-Journalistin Dr. Nadja Wolf hat unsere Mitarbeiterin Ulrike Welsch einen Frühdienst lang im Pflegebereich "Betula" begleitet, um den Reformbedarf der Pflegeversicherung alltagsnah zu erfahren. Ihr Bericht erschien am 12.1.2011.

* Aja's Gartenhaus erhielt Preis der Erich und Liselotte Gradmann-Stiftung (Demenz-Support/Stuttgart) für "vorbildliche Milieugestaltung für Menschen mit Demenz". Mehr... 

* Pressebericht über den Stadtteil-Spaziergang mit historischen Anekdoten für EhrenamtlicheMehr...

* MDK-Pflegenoten - Sinn und Unsinn: Was sagen sie aus über gelebte Qualität in der Pflege? Mehr ...

* Man bekommt sehr viel Dankbarkeit zurück
Die Arbeit einer Altenpflegerin ist körperlich und seelisch anstrengend - für vier Auszubildende in der Senioren-Wohngemeinschaft Haus Aja Textor Goethe ist es dennoch ihr Traumberuf. Bericht der FAZ

* Verleihung des Altenhilfepreises der Stadt Frankfurt an das Haus Aja Textor-Goethe durch die Frankfurter Sozialdezernentin Frau Prof. Dr. Daniela Birkenfeld. Informationen auf unserer Seite "Ehrenamt"


 



Aktuelles aus Sozialpolitik und Wissenschaft
Aktuelles aus Sozialpolitik und Wissenschaft

"Alterskultur statt Pflegenot(en)"

Seit 2010 werden alle Pflegeeinrichtungen einem "Pflege-TÜV" unterzogen - dieses extrem bürokratische System steht derzeit aufgrund umfangreicher Schwachstellen zur Reformierung an. In einer vom Nikodemus-Werk in Auftrag gegebenen Studie werden diese systembedingten Schwachstellen zusammengefasst und praktikable Alternativen aufgezeigt. Lesen Sie mehr:
-Offener Brief zur dringend notwendigen PTV-Reform"
- Studie: Mut zum Neubeginn in der PTV-Reform: statt "Pflegenot(en) endlich Alterskultur entwickeln!

 

*Hirnforschung*

In ihrem Artikel fasst Dr. Silke Kirch, Geisteswissenschaftlerin und Kunsttherapeutin, die neuesten Erkenntnisse aus der Hirnforschung zusammen. Eindrucksvoll und verständlich erläutert die Autorin, wie das Hirn sich bis ins fortgeschrittene Alter weiter entwickeln kann und wie wichtig emotionale Bindungen als Schutz vor biologischen Stressfaktoren sind.

 

*Kunsttherapie bei Demenz*

„Nicht nur Menschen mit Demenz profitieren“ von der Kunsttherapie, denn in der gemeinsamen kreativen Arbeit erfahren alle Menschen einen Zugewinn. Voraussetzung ist, dass Räume für Begegnung geschaffen werden, in denen Menschen mit und ohne Demenz zusammentreffen können. Das DRK Bremervörde hat ein solches Angebot sichergestellt. Das „Offene Atelier“ wird von Michael Ganss, u. a. Kunsttherapeut, Gerontologie und Herausgeber der Zeitschrift Demenz. DAS MAGAZIN, in einem sehr lesenswerten Artikel vorgestellt.

 

*Leben ist wie Zeichnen, nur ohne Radiergummi*

Der Professor im Fachbereich Künstlerische Therapien in Alfter, Albrecht Warning, bricht eine Lanze für einen der natürlichsten Prozesse: das Altern. Leben ist wie Zeichnen, nur ohne Radiergummi beschreibt eindrucksvoll, wie sich der Mensch im Laufe seines Lebens verändert, was das für Ärzte und Therapeuten bedeutet, wie der alternde Mensch dies wahrnimmt und zuweilen von seinen daraus resultierenden Ängsten befreit werden muss.

 

*Leben ist jetzt*

Silke Kirch lässt in einem Artikel Leben ist jetzt eine Bewohnerin des Hauses Aja Textor Goethe in Frankfurt zu Wort kommen. Die optimistische 84jährige zählt zu den jüngeren Bewohnern des Hauses, doch alt gefühlt hat sie sich noch nie. Bei gleichaltrigen Promis im Fernsehen fällt ihr nur ein: „Wie sehen die denn aus?“ Ihr Leben hat sie gelehrt, dass es nicht darum geht, vor anderen zu bestehen, sondern nur vor sich selbst. Der Artikel hat auch der Interviewerin Mut gemacht: "Alles wird sich lösen"

 

*Billigpflege - ein folgenschwerer Irrweg*

Die Legalisierung ausländischer Billigpflegekräfte ist falsch. Wir - die Alten von morgen - werden das spüren. Mehr dazu im ZEIT-Artikel von Elisabeth Niejahr: „Bereut wird später“

Die Patientenverfügung

Vertrauen auf das, was ein Leben lebenswert macht

Mit dem Gesetz zur Patientenverfügung ist eine Diskussion in Gang gekommen, die weiter darüber hinaus geht, ob bestimmte Handlungen oder der Lebensschutz für den Arzt bindend sind. Angelika Sandtmann, 48, Germanistin und Philosophin, geht als Redakteurin der Zeitschrift „Die Drei“ den Fragen „Wie wollen wir sterben“ und „Wohin führt der Schmerz“ nach.

Kritisch sieht sie in der Buchbesprechung, dass Patienten nur als Krankheitsträger betrachtet werden; die Medizin den Menschen hinter seinen Organen und Organsystemen vernachlässigt. Sie fordert eine neue Sterbekultur, das Sterben als Wesentlich-Werden zu betrachten und wirft die Frage auf, ob man lernen kann, mit Schmerz umzugehen. Den Beitrag finden Sie in der anthroposophischen Kulturzeitschrift "Die Drei" (November 2010).


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